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Am Freitag, den 11. Juli 2025 nahm die Neue Galerie in Kassel (Hessen Kassel Heritage) als erstes öffentliches Museum Exemplare des Werkes 7000 Palmen von Cosima von Bonin in ihre Sammlung auf. Vor dem mit Palmengirlanden geschmückten Ausstellungshaus übergaben der Direktor des Fridericianum, Moritz Wesseler, und die kuratorische Mitarbeiterin, Jasmin Meinold, Wimpelketten in verschiedenen Längen an Sammlungsleiterin Dr. Dorothee Gerkens.
Zu den weiteren beschenkten Institutionen zählen das Museum Ludwig in Köln, die Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München, das Ludwig Forum für internationale Kunst in Aachen, das Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean (MUDAM) in Luxemburg, das mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien sowie das Museion – Museum für moderne und zeitgenössische Kunst in Bozen.
Moritz Wesseler betont die Signifikanz der Schenkungen für das Fridericianum:
Wir freuen uns, dass die Palmenketten von Cosima von Bonin nicht nur bei so vielen Mitmenschen auf Begeisterung stoßen und ganz Kassel in ein sommerliches Kunstwerk verwandeln, sondern nun auch museale Würdigung erfahren. So wird diese einzigartige künstlerische Intervention auch über die Stadtgrenzen und die Projektlaufzeit hinaus für ein kunstinteressiertes Publikum in Deutschland, Österreich, Luxemburg und Italien erfahrbar.
Auch die Sammlungsleiterin der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München, Dr. Eva Huttenlauch, freut sich und gratuliert der documenta zum 70. Jubiläum:
Die Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München ist seit der ersten documenta 1955 eng mit der Geschichte dieser Institution verknüpft: Entweder waren bedeutende Leihgaben aus den Sammlungen des Lenbachhauses in Kassel zu sehen oder es wurden direkt von den documenta Ausstellungen Werke für das Lenbachhaus angekauft. 2022 wurde die Ausstellung „Was von 100 Tagen übrig blieb. Die documenta und das Lenbachhaus“ zu den wechselseitigen Beziehungen gezeigt. Darin war z.B. ein Zertifikat für vier der „7000 Eichen“ von Joseph Beuys zu sehen. Schon allein aus diesem Grund freuen wir uns sehr über die Schenkung der „7000 Palmen“ von Cosima von Bonin. Wir danken der documenta und Museum Fridericianum gGmbH und gratulieren herzlich zum 70. Geburtstag!
Den Glückwünschen schließt sich die Generaldirektorin des mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Karola Kraus, an:
In Bezug auf die legendären Interventionen von Joseph Beuys und Daniel Buren im Stadtraum von Kassel auf der documenta 7 und ganz nach ihrem Motto „Ich bin viele“ gestaltete Cosima von Bonin anlässlich des 70. Jubiläums der documenta mit ihren „7000 Palmen“ ein partizipatorisches Projekt, bei dem alle Kasseler eingeladen sind, die Stadt mit ihren Wimpelketten zu schmücken – herzlichen Glückwunsch zu 70 Jahren documenta!
Anerkennende Worte zu Cosima von Bonins Kunstwerk erreichten das Fridericianumauch vom Direktor des Museum Ludwig in Köln, Yilmaz Dziewor:
Ich freue mich sehr, dass die „7000 Palmen“ jetzt die Sammlung des Museum Ludwig bereichern. Wir haben bereits einige historische Arbeiten von Cosima von Bonin aus den 1990er Jahren, sowie eine aus ihrer Einzelausstellung der Lazy Susan Series, die 2011 hier zu sehen war. Neben kunsthistorischen Bezügen verweisen die Wimpelketten in Palmenform auf Feiern und Partys. Das passt natürlich perfekt zu Köln, dem Ort, wo die Künstlerin auch lebt.
Pressematerialien zur künstlerischen Intervention 7000 Palmen von Cosima von Bonin stehen im Pressebereich zum Download zur Verfügung.
Das Projekt entstand mit großzügiger Unterstützung der Leinemann-Stiftung für Bildung und Kunst, der Stiftung Stark für Gegenwartskunst, der Karin und Uwe Hollweg Stiftung, der cdw Stiftung, der Kasseler Sparkasse, des City Kaufleute Kassel e. V., der Gerhard-Fieseler-Stiftung sowie des Kasseler Kunstvereins.
