23. Mai – 13. September 2026
Blinkende Lichtsignale, Spiegel und lose Kabel: Die kinetischen Skulpturen von Peter Fischli erinnern mit ihren vertikalen Trägern, horizontalen Armen und Leuchten an städtische Ampelanlagen oder Bühnenelemente. Aus einfachen Materialien gefertigt und von grauen Farbschichten überzogen, lassen sie urbane Oberflächen anklingen und entfalten im Ausstellungsraum einen schwer greifbaren Rhythmus aus Licht und Klang. Ihre wechselnden Signale folgen keiner festen Logik, vielmehr entwickeln die Skulpturen eigene Abfolgen in Weiß-, Orange- oder Gelbtönen.
14. Februar – 19. Juli 2026
Die Fragen, was einen Menschen ausmacht, welche Einflüsse ihn zu dem formen, was ihn charakterisiert, wie eine Loslösung von den determinierenden gesellschaftlichen Prägungen möglich ist und welche alternativen Lebensentwürfe realistische Optionen sein könnten, bilden den zentralen Rahmen für das Schaffen von Catherine Opie. Seit den frühen 1990er Jahren arbeitet die Künstlerin an einem komplexen Werk, das insbesondere Fotografien, aber auch Filme, Kunstbücher und Installationen umfasst. Jenseits der Norm zeigt es auf Vielfalt angelegte Antwortmöglichkeiten auf. Opie, die 1961 in Sandusky, Ohio, geboren wurde und heute in Los Angeles lebt, knüpft dabei an die Traditionen der sozialorientierten Fotografie des 20. Jahrhunderts an und unterzieht sie einer weitsichtigen, einfühlsamen Aktualisierung. Damit einhergehend begründet sie eine ganz eigene Bildsprache und -ästhetik, wodurch sie – zusammen mit der gesellschaftlichen Relevanz ihrer Themen – zu den einflussreichsten Positionen der Gegenwart zählt. Vor diesem Hintergrund hatte Opie von 2001 bis 2023 eine Professur für Fotografie an der University of California in Los Angeles inne.