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Das Fridericianum wurde im Jahr 1779 als eines der weltweit ersten öffentlichen Museen gegründet. Seit 1988 ist es eine international renommierte Kunsthalle. Auf über 2000 Quadratmeter Ausstellungsfläche wird ein breites Spektrum zeitgenössischer Kunst gezeigt – von Neuentdeckungen bis hin zu etablierteren Positionen. Nach Veit Loers (1987–1995), René Block (1997–2006), Rein Wolfs (2008–2013) und Susanne Pfeffer (2013–2017) hat seit November 2018 Moritz Wesseler die Leitung des Fridericianum inne. Im Fokus seines Programms stehen sowohl Künstler*innen, denen in Deutschland institutionell bislang noch keine Plattform geboten wurde, als auch historische Positionen, die es wiederzuentdecken gilt. Den Auftakt markierten dabei im Juni 2019 Einzelpräsentationen von Lucas Arruda und Ron Nagle. Auf diese folgten im Oktober 2019 eine umfangreiche Werkschau von Rachel Rose sowie im Februar 2020 die größte und seit über dreißig Jahren erste europäische Retrospektive zu Leben und Werk von Forrest Bess.

Begleitet werden die Ausstellungen von umfangreichen Bildungs- und Vermittlungsangeboten, die inhaltlich eng entlang der jeweils aktuellen Schau konzipiert sind. Sie sprechen individuell, auf verschiedene Alters- und Interessengruppen zugeschnitten, ein breites Publikum ebenso an wie Kunstexpert*innen.

Unabhängig von dieser Programmatik macht ein facettenreiches Veranstaltungsprogramm das Haus zu einem lebendigen Ort des Austauschs über zeitgenössische Kulturproduktion. So lädt das Fridericianum im Rahmen der Veranstaltungsreihe „FF – Live im Fridericianum“ regelmäßig internationale Künstler*innen zu Gesprächen, Performances, Filmvorführungen und anderen Formaten ein.