Photo Credit

Forrest Bess

15. Februar 2020 – 6. September 2020

Forrest Bess, 1911 in Bay City, Texas, geboren und 1977 ebendort verstorben, führte ab der zweiten Hälfte der 1940er-Jahre ein recht isoliertes Leben am Golf von Mexiko, wo er sich parallel zum Fang und Handel von Fischködern mit Malerei befasste. In dieser Zeit begann er systematisch, seine ‚Visionen‘, die er an der Schwelle zwischen Wachzustand und Schlaf hatte, in Gemälden festzuhalten. Für Bess manifestierten sich in diesen abstrakten und symbolreichen Bildern unterbewusste Erfahrungen der Menschheit, die er zu entschlüsseln suchte. Die Auseinandersetzung mit ihnen betrieb er wie eine obsessive Forschungsarbeit, die sich in unzähligen Niederschriften und intensiven Korrespondenzen artikulierte, ohne die Rätselhaftigkeit seines Schaffens jemals aufzulösen.

Das Fridericianum präsentiert die erste Ausstellung in Deutschland zu Leben und Werk des Künstlers seit mehr als drei Jahrzehnten. Die Schau erlaubt eine Neuentdeckung dieser herausragenden, für den zeitgenössischen Diskurs ausgesprochen relevanten, zugleich aber schwer fassbaren Position der US-amerikanischen Nachkriegskunst.

 

Digitale Führungen

Live auf Instagram: Jeden Mittwoch um 17 Uhr (in englischer Sprache) und Sonntag um 15 Uhr

mehr
 

Interview

James Benning on Forrest Bess

mehr
Photo Credit

Verlängert!

Die Ausstellung Forrest Bess wird bis zum 6. September 2020 verlängert.

Gefördert durch die